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Kreditkarten und die verschiedenen Abrechnungsarten

Je nach Art der Kreditkarte, für die ihr euch entscheidet, werden eure Umsätze auf unterschiedliche Art und Weise abgerechnet. Jede Abrechnungsart hat ihre Vor- und Nachteile und gewisse Abrechnungsarten sind für bestimmte Personengruppen besser geeignet als andere. Damit ihr euch ein Bild davon machen könnt, welche Abrechnungsarten es gibt und welche Kreditkartenarten den Abrechnungsweisen zugeordnet werden können, stellen wir sie euch hier im Detail vor. Alles Weitere zum Thema Kreditkarten erfahrt ihr hier.

 

Monatlich mit Option zur Ratenzahlung: Der Klassiker

Die monatliche Abrechnungsweise mit der Option, die mit der Karte gezahlten Beträge in Raten zurückzuzahlen, entspricht der ursprünglichen Idee der Kreditkarte. Wie bei einem Ratenkredit zahlt man den ausgegebenen Betrag in mehreren Intervallen inklusive Zinsen zurück. Man bekommt also für den Abrechnungszeitraum – in der Regel 30 Tage – einen Kredit von seiner Bank gewährt.

Im ersten Moment könnte man meinen, dass dies eine praktische Lösung für größere Anschaffungen ist. Da die anfallenden Zinsen jedoch meist recht hoch sind, macht es Sinn, sich Gedanken darüber zu machen, ob ein Ratenkredit zu günstigeren Konditionen mehr Sinn macht.

Die monatliche Abrechnung mit der Option einer Rückzahlung in Raten ist typisch für die so genannte Revolving Card.

 

Regelmäßige Abrechnung

Diese Abrechnungsart ist in Deutschland sehr weit verbreitet und dürfte vielen Leuten bekannt vorkommen. Bei der monatlichen Abrechnung wird wie bei der Revolving Card ein Kredit für den Zeitraum des Abrechnungsintervalls gewährt, meist über 30 Tage. In manchen Fällen wird jedoch auch gerne im Zweiwochen-Rhythmus abgerechnet. Hier gilt es also die Bestimmungen der Bank genau durchzulesen.

Der Unterschied zur Revolving Card besteht darin, dass keine Rückzahlung in Raten möglich ist und die gesammelten Umsätze automatisch am Ende des Abrechnungszeitraums von dem mit der Karte verbundenen Konto abgebucht werden. Damit es am Ende des Monats keine bösen Überraschungen gibt empfiehlt es sich, alle Ausgaben zu notieren, um einen Überblick über die ausgegebenen Beträge zu behalten.

Die Kreditkartenart, die diese Art von Abrechnung nutzt ist die so genannte Charge Card.

 

Sofortige Abrechnung

Wer lieber gleich die mit der Kreditkarte gezahlten Beträge von seinem Konto abgebucht bekommen möchte, sollte sich für eine sofortige Abrechnung entscheiden. Zwar entspricht dies nicht im klassischen Sinne der Funktion einer Kreditkarte, da kein Kredit von der Bank gewährt wird, sie hilft aber dabei, immer alle Ausgaben im Blick zu behalten.

Typisch für die sofortige Abrechnung aller Umsätze ist die Prepaid Kreditkarte. Die Daily Charge Card bietet diese Option zwar auch, springt aber mit einem Kredit ein, sobald das aufgeladene Guthaben aufgebraucht ist. In diesem Fall werden alle Umsätze gesammelt und am Ende des Monats abgerechnet.

Man könnte nun meinen, dass man bei einer sofortigen Abrechnung gar keine Kreditkarte benötigt, denn die EC-Karte bietet diese Leistung ja ebenfalls an. Viele Online-Shops verlangen bei der Bezahlung jedoch eine Kreditkarte oder zum Teil hohe Gebühren für den Einsatz anderer Zahlungsarten. Außerdem ist eine Kreditkarte bei Auslandsreisen ein praktischer Begleiter. Visa und Mastercard Kreditkarten werden weltweit an allen entsprechenden Geldautomaten akzeptiert und ermöglichen günstige oder zum Teil kostenlose Bargeldabhebungen.

Wer mehr zu den verschiedenen Kreditkartenarten erfahren möchte, findet hier eine detaillierte Übersicht.