[Aktualisiert am 11.02.2026]

Einer unserer sehr treuen und langjährigen Nutzer fragte uns, wie er die manuelle Tagging-Funktion noch nutzen könne, um die Finanzen etwas übersichtlicher in seiner App zu managen. Vielleicht habt ihr euch diese Frage ja auch schon einmal gestellt?

Wir haben uns seither Gedanken darüber gemacht und Ideen gesammelt, wie euch unser Tagging-Feature das Finanzmanagement in Outbank weiter erleichtert.

Wusstet ihr: Ein Umsatz kann nur einer Kategorie aber dafür mehreren Tags zugeordnet werden. Clever eingesetzt hilft das bei aussagekräftigen Auswertungen.

Unsere Ideen dazu findest du hier:

Idee #1: Eigene Tags für verschiedene Kontogruppen

Falls ihr die Outbank-App privat, für eure Familie und geschäftlich (oder auch nur für zwei dieser Kategorien) nutzt, solltet ihr zunächst zwei bzw. drei verschiedene Kontogruppen anlegen. Alle Konten für eure Familie und alle geschäftlichen Konten bekommen jeweils eine eigene Gruppe.

Der Vorteil: Ihr erhaltet in der Kontenübersicht mehr Struktur und bekommt gleichzeitig die Gesamtsumme der Konten pro Gruppe angezeigt.

Legt im nächsten Schritt für jede Gruppe eigene Tags an. Zum Beispiel: Für Einnahmen in der Familiengruppe könnte der Tag #Haushaltsbudget heißen, während Einnahmen in der Business-Gruppe mit #Gehalt kategorisiert werden.

Durch diese Aufteilung wird die Analyse und Zuordnung eurer Ein- und Ausgaben deutlich klarer und einfacher.

Idee #2: Eigene Tags für verschiedene Steuergruppen

Wenn ihr Outbank beruflich nutzt, macht es Sinn, die jeweiligen Umsätze mit einem Steuer-Tag zu versehen. Managt ihr eure Finanzen vorausschauend und strukturiert in der App, geht die Buchhaltung am Ende deutlich schneller.

Deshalb unser Tipp: Für Ein- oder Ausgaben mit 19 % Umsatzsteuer vergebt ihr den Tag #Ust19, bei 7 % entsprechend #Ust7. Dasselbe Prinzip könnt ihr natürlich auch für andere steuerrelevante Ausgaben nutzen, wie etwa:

  • #Krankenversicherung (besonders interessant für Freelancer)
  • #Gewerbesteuer
  • #Vorsteuer
  • #Abschreibung

So habt ihr alle relevanten Posten schnell im Blick.

Idee #3: Eigene Tags für besondere Events

Auch hier geht es darum, besondere Ausgaben von den üblichen laufenden Kosten zu unterscheiden.

Plant ihr zum Beispiel einen Urlaub oder eine Hochzeit, reicht der alleinige Tag #Urlaub oder #Hochzeit oft nicht aus. Schließlich möchtet ihr wissen, wie viel Geld für Hotel, Location, Musik oder Essen ausgegeben wurde.

Unser Vorschlag: Legt mehrere Tags für einzelne Aktivitäten an – immer mit einem gemeinsamen Prefix:

#Urlaub24_Hotel
#Urlaub24_Transport
#Urlaub24_Essen

Dasselbe Prinzip funktioniert auch bei einer Hochzeit:

#Hochzeit_Location
#Hochzeit_Catering
#Hochzeit_Fotograf

Zusätzlich könnt ihr allen entsprechenden Umsätzen noch den übergeordneten Tag #Urlaub24 oder #Hochzeit vergeben. So habt ihr sowohl eine detaillierte als auch eine aggregierte Übersicht eurer Ausgaben.

Idee #4: Gemeinsame Haushaltsorganisation mit klarer Struktur

Wenn ihr eure Finanzen zu zweit, als WG oder als Familie organisiert, wird Transparenz schnell zum entscheidenden Faktor. Tags helfen euch dabei, Verantwortlichkeiten klar zuzuordnen und faire Verteilungen sichtbar zu machen.

Variante 1: Ausgaben nach Personen kennzeichnen

Vergebt personenbezogene Tags wie:

  • #Partner1
  • #Partner2
  • #WG_Max
  • #WG_Lisa
  • #Kinder
  • #Eltern

So könnt ihr am Monatsende ganz einfach filtern, wer welche Ausgaben übernommen hat und evaluieren, ob die Verteilung noch fair ist. Ausserdem seht ihr auch schnell, ob noch etwas ausgeglichen werden muss.

Variante 2: Gemeinsame vs. persönliche Ausgaben trennen

Eine besonders hilfreiche Unterscheidung ist:

  • #Gemeinsam
  • #Privat

Das schafft Klarheit bei Restaurantbesuchen, Anschaffungen und sogar bei Reisen und Geschenken.

Bei einem gemeinsamen Wochenendtrip könnten zun Beispiel die Tags #Gemeinsam + #Kurztrip verwendet werden, während ein privater Shoppingkauf #Privat + #Kleidung bekommen könnte.

So bleibt nachvollziehbar, welche Ausgaben wirklich den gemeinsamen Haushalt betreffen und welche nicht.

Idee #5: Emotionale & spontane Ausgaben bewusst sichtbar machen

Nicht jede Ausgabe ist rational geplant. Oft entstehen Kosten spontan aus Emotion, Stress oder Belohnungsgefühl heraus. Genau hier liegt enormes Sparpotenzial, denn mit gezielten Tags könnt ihr eure Konsummuster sichtbar machen.

Verwendet dazu Tags wie #Spontankauf, #Impulskauf oder #Belohnung. Nach und nach kristallisiert sich dann heraus wie häufig ihr etwas spontan einkauft und wieviel Geld dafür normalerweise draufgeht. Es kann durchaus überraschend sein, welche Summen sich hier ansammeln.

Wenn ihr es noch genauer wissen möchtet, könnt ihr emotionale Auslöser taggen:

  • #Stresskauf
  • #Frustkauf
  • #Langeweile
  • #SocialMediaInfluence
  • #RabattAktion

Das klingt im ersten Moment ungewöhnlich — liefert aber extrem wertvolle Erkenntnisse. So könnt ihr zum Beispiel feststellen, dass besonders viele #Stresskauf-Ausgaben unter der Woche abends stattfinden. Allein diese Erkenntnis kann euer Verhalten nachhaltig verändern.

Idee #6: Als Statuskennzeichnung nutzen

Tags eignen sich auch hervorragend, um Transaktionen mit einem bestimmten Status zu versehen.

Wenn ihr zum Beispiel privat etwas für euren Sportverein auslegt – etwa für den Volleyballverein – und euch der Betrag später erstattet wird, könnt ihr die Zahlung, sobald ihr das Geld zurückerhalten habt mit dem Status-Tag #Abgerechnet markieren. Das gleiche Prinzip funktioniert auch im beruflichen Kontext, wenn ihr Ausgaben für eure Firma vorstreckt und auf Rückzahlung wartet.

So können Tags zu einer Art Status-System werden und ihr behaltetjederzeit den Überblick darüber, welche Beträge noch ausstehen und was bereits erledigt ist – ganz ohne separate To-do-Liste.

Verratet uns eure Tipps!

Habt ihr noch eigene Ideen, wie ihr eure Finanzen in der App mit Tags managen könntet? Dann teilt sie uns und der Outbank-Community mit. Wir freuen uns über euren Beitrag auf Instagram und Facebook!

Beginne, deine Finanzen besser zu verstehen.

Hol dir jetzt deine kostenlose 14-tägige Testversion für iPhone, iPad, Mac und Android