„Datenschutz ist wichtig – schützt eure Daten – eure Daten sind euer wertvollstes Gut“, hört man heutzutage immer wieder. Aber was bedeuten Datenschutz und Datensicherheit wirklich und wie schützt man seine Daten am besten? 

Was ist Datenschutz 

Eigentlich ist hier der Name Programm: Man möchte seine privaten, personenbezogenen Daten vor der Allgemeinheit schützen. Konkret sind das die Daten, die sich auf eine natürliche Person beziehen und sie identifizierbar machen – also euer Name, Anschrift, Mailadresse, IP-Adresse und Geburtsdatum, aber auch euer Kfz-Kennzeichen, Finanzdaten, Hobbys, Gesundheitsdaten, Cookies etc. 

Gerade heutzutage, wo Werbung personenbezogen ausgespielt werden kann und alles von Algorithmen geprägt ist, sind solche Daten für viele Firmen Gold wert. Weil sie einfach missbraucht werden können, gibt es auf EU-Ebene ein Gesetz, das sie (und damit eure Privatsphäre) schützen soll: die Datenschutz-Grundverordnung, auch DSGVO genannt. 

Hiermit soll euch im Internet-Dschungel und darüber hinaus mehr Macht über eure Daten und Privatsphäre gegeben werden: Ihr könnt selbst bestimmen, wem wann welche personenbezogenen Daten preisgegeben werden und wie lange sie verarbeitet werden dürfen. 

Dein Geld. Deine Daten.

Deine Finanzdaten liegen sicher verschlüsselt auf deinem Gerät. Niemand außer dir kann sie lesen – nicht einmal wir.

Smartphone mit Outbank auf dem Bankenbildschirm, Bankenlogos in Kreisform neben und auf dem Handy.

Was ist Datensicherheit 

Datensicherheit ist die Sicherheit der Informationen, die ihr auf euren Geräten oder in der Cloud, also auf diversen Servern und Webspaces im Internet, habt. Das kann im Prinzip so ziemlich alles sein: Kreditkartennummern, Betriebsgeheimnisse, Kundendaten, Projektinformationen, Passwörter, persönliche Daten etc. – ihr wisst es ja selbst am besten. 

 Im Gegensatz zum Datenschutz geht es hier allerdings nicht um die Weiterverarbeitung eurer Daten, sondern um deren Diebstahl durch bösartige Akteure (zum Beispiel durch Phishing, Rootkits, Social Engineering oder Password Stuffing) oder den ungewollten Verlust der Daten durch defekte Hardware – und wie man sich davor schützen kann. 

Wie kann ich meine Daten besser schützen? 

Das kommt darauf an – gerade der Verlust der Daten ist einfach zu vermeiden: Das Zauberwort heißt Datensicherung. Dabei spielt man alle Daten, die man nicht verlieren will, entweder auf einen Backup-Speicherplatz im Internet oder daheim auf eine externe Festplatte / Home Server. 

Bei allem anderen spielen der gesunde Menschenverstand und ein entsprechender Schutz wie Firewall und Virenschutz eine entsprechende Rolle. 

Hier sind fünf einfach umzusetzende Tipps: 

So wenig wie möglich personenbezogene Daten im Internet veröffentlichen

Eure privaten Daten gehen niemanden etwas an, außer euch. Werdet deswegen besonders hellhörig, wenn ihr euch irgendwo anmeldet, wo man besonders viele Infos von euch abfragt. Seid zudem sparsam, wenn ihr in den sozialen Medien etwas über euch preisgebt und überlegt euch, welche Cookies ihr annehmen wollt und welche nicht.  

Achtung vor Phishing

Hinterfragt bei jeder Mail und SMS, ob der entsprechende Anbieter, Arbeitskollege, Freund oder das Familienmitglied sie wirklich so schicken würde. In den letzten Jahren sind Mails, die von euch wollen, dass ihr euch schnell irgendwo einloggen sollt, weil euer Konto sonst sofort gelöscht wird, immer professioneller geworden. 

Gerade wenn nach Passwörtern oder Zugangsdaten gefragt wird, sollten die Alarmglocken läuten. Fragt im Zweifelsfall lieber direkt beim Anbieter oder der entsprechenden Person nach. 

Anhänge nur öffnen, wenn ihr wisst, dass sie sicher sind 

Unbekannte Dateianhänge aus Mails, SMS oder IMs sind ein No-Go – sie können Schadsoftware enthalten, die euer Gerät komplett blockieren (Ransomware) oder euch ausspionieren (Spyware und Keylogger). 

Öffentliche WLAN-Verbindungen und Computer meiden 

Manchmal geht es nicht anders, aber generell sollte man öffentliche Computer so gut wie möglich meiden und auf die eigenen Mobildaten setzen. 

Wer im Hotel dann doch einmal das WLAN nutzt oder im Internetcafé am Computer sitzt, verwendet am besten keine sensiblen Daten und nutzt, wenn möglich, einen VPN. 

Software aktuell halten 

Egal welches Gerät man verwendet – im Betriebssystem und in installierten Apps können Sicherheitslücken klaffen, die via Patches und Updates behoben werden. Deswegen ist es wichtig, darauf zu achten, Aktualisierungen zeitnah zu installieren. 

Damit solche Updates aber funktionieren, ist es zudem wichtig, Apps aus den offiziellen Appstores und nicht von zwielichtigen Downloadseiten (von Raubkopien wollen wir hier gar nicht erst anfangen) zu installieren.  

Wie kann ich meine finanziellen Daten schützen? 

Sucht euch am besten eine Finanzapp, deren Fokus auf Datenschutz liegt, wie zum Beispiel unsere Outbank-App. 

Pro-Tipp: Egal wo ihr eure Finanzdaten speichert und wie ihr sie abruft – nutzt niemals das gleiche Passwort für euren Login. Password Stuffing – die Methode, bei der Angreifer gestohlene Kombinationen aus Benutzernamen und Passwörtern aus früheren Datenlecks nutzen, um in eure Accounts einzudringen – ist neben Phishing eine der häufigsten Methoden, wie Hacker an eure Daten kommen. 

Um eure Konten abzurufen, kommuniziert Outbank ohne Umwege direkt mit euren Finanzinstituten und zwar nach dem sogenannten Zero-Knowledge-Prinzip: Bei der Einrichtung gebt ihr eure Zugangsdaten ein und verifiziert die Abfrage via TAN-Verfahren. Outbank holt sich dann eure Finanzdaten direkt bei eurem Anbieter ab. Dabei liegen eure sensiblen Finanzdaten sicher auf eurem Gerät und sind mit eurem individuellen App-Passwort verschlüsselt. 

Dabei haben wir keinen Einblick in eure Finanzen – sie können von uns weder analysiert noch anderweitig weiterverwendet oder weitergegeben werden. Alle Banking-Funktionen werden direkt in der App auf eurem Gerät ausgeführt und nicht auf einem unserer Server. 

Ihr habt weitere Fragen zum Thema Datenschutz und Datensicherheit? 

Dann werft gerne einen Blick in unser Whitepaper zum Thema. Für Verbesserungsvorschläge oder Fragen, auf die ihr dort keine Antwort findet, könnt ihr uns jederzeit direkt über die App („Hilfe“ > „Support anschreiben“) oder perE-Mail erreichen. 

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