Am 1. Februar ist der „Ändere-dein-Passwort“-Tag. Auch wenn IT-Sicherheitsexperten das regelmäßige Wechseln von Passwörtern mittlerweile als überholt ansehen, hat dieser Aktionstag nach wie vor seine Berechtigung.
Passwörter sind ein notwendiges Übel: Für nahezu alles – ob Apps, die heimische PV-Anlage oder der Lieblings-Streamingdienst – benötigt man heute einen Login, und dazu gehört zwangsläufig auch ein Passwort. Lange Zeit galt die Devise, dass häufiges Wechseln die Sicherheit erhöht. Heute sieht man das differenzierter, denn ständiges Ändern von Passwörtern – gerade bei der Vielzahl an Accounts – ist lästig und bietet in vielen Fällen keinen zusätzlichen Sicherheitsgewinn. Ganz im Gegenteil: Oft wird man dadurch fahrlässiger.
Trotzdem ist der „Ändere-dein-Passwort“-Tag nicht komplett sinnlos, denn es gibt durchaus Gründe, warum man sein Passwort ändern sollte.
1. Dasselbe Passwort wird überall verwendet
Ja, Passwörter sind lästig, und mittlerweile braucht man selbst für den Fernseher einen eigenen Login. Dennoch sollte man niemals überall dasselbe Passwort verwenden – egal, wie sicher es erscheint. Viele erfolgreiche Angriffe erfolgen heute über sogenanntes Password Stuffing, bei dem gestohlene Zugangsdaten automatisiert auf allen erdenklichen Plattformen ausprobiert werden.
Wer sich seine Passwörter nicht merken kann oder möchte, sollte unbedingt einen Passwortmanager nutzen. Davon gibt es sehr gute kostenlose sowie kostenpflichtige Lösungen. Zusätzlich helfen diese Tools dabei, sichere Passwörter zu erstellen.
Ein sicheres Passwort bedeutet außerdem, dass Begriffe wie „Passwort1234“, der Name des Partners, der Kinder oder von Haustieren selbstverständlich tabu sind. Auch hier sind Passwortmanager eine große Hilfe, weil sie auf Knopfdruck komplexe und sichere Passwörter generieren können.
2. Der Account wurde gehackt
Wurde einer eurer Accounts kompromittiert, ist ein sofortiger Passwortwechsel unumgänglich. Damit solltet ihr allerdings nicht bis zum „Ändere-dein-Passwort“-Tag warten, sondern so schnell wie möglich handeln.
Wenn ihr unsicher seid, ob eines eurer Passwörter bereits gestohlen wurde, könnt ihr dies in unregelmäßigen Abständen auf der Website haveibeenpwned.com zumindest oberflächlich überprüfen.
3. Zusätzlich zum Passwort: Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
Auch wenn es bei diesem Punkt nicht direkt um das Wechseln von Passwörtern geht, bietet der „Ändere-dein-Passwort“-Tag eine gute Gelegenheit, innezuhalten und zu prüfen, ob man nicht dem einen oder anderen Account eine zusätzliche Sicherheitsebene spendieren möchte. Die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung erhöht den Schutz erheblich, weil neben dem Passwort ein weiterer Bestätigungsfaktor erforderlich ist.
Outbank ist sicher
Während Outbank eure Passwörter und Accounts außerhalb der App natürlich nicht sicherer machen kann, sind eure Daten bei uns so geschützt wie bei kaum einer anderen Anwendung. Wer versucht, das Passwort eines Outbank-Nutzers zu knacken, wird sich daran sprichwörtlich die Zähne ausbeißen. Ein Angreifer müsste dafür ein äußerst komplexes Verschlüsselungssystem überwinden.
Da Outbank keine Nutzerdaten – und damit auch keine Passwörter – zentral speichert, existieren keine Server-Datenbanken, die gehackt oder „ausgeräumt“ werden könnten.
Selbst im Fall eines Geräteverlusts sind eure Konten weiterhin geschützt: Outbank speichert keine Passwörter auf Servern. Der Finder oder Dieb eines Geräts kann das App-Passwort weder über eine Zurücksetzen-Funktion noch per E-Mail anfordern oder ändern. Wer das App-Passwort nicht kennt, für den bleibt der Zugriff auf die App vollständig versperrt.
Ihr habt weitere Fragen zum Thema Passwörter?
Dann werft gerne einen Blick in unser Whitepaper zum Thema Datensicherheit. Für Verbesserungsvorschläge oder Fragen, auf die ihr dort keine Antwort findet, könnt ihr uns jederzeit direkt über die App („Hilfe“ > „Support anschreiben“) oder per E-Mail erreichen.